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TSV Gersthofen Trainer Robert Walch im Gespräch mit SchwabenSoccer

08.04.2011

In der Landesliga Süd steht der TSV Gersthofen mit 45 Punkten und einem Spiel weniger als der Tabellenführer aus Unterföhring auf Platz 4. Sollte der TSV Gersthofen sein Nachholspiel gewinnen, wären es gerade mal drei Punkte Abstand.

SchwabenSoccer hat mit Gersthofens Trainer Robert Walch über die Situation in der Landesliga Süd gesprochen.

 Robert Walch

SchwabenSoccer: Robert, nach dem Sieg gegen den FC Falke Markt Schwaben steht ihr mit 45 Punkten auf Rang 4 der Landesliga Süd. Ihr habt allerdings ein Spiel weniger als der Tabellenführer aus Unterföhring bestritten und momentan 6 Punkte Rückstand. Gewinnt ihr euer Nachholspiel, wären es gerade mal noch drei Punkte! Könnt ihr im Endspurt der Saison  ein Wörtchen um den Aufstieg in die Bayernliga mitreden?

Robert Walch: Ich denke dass die entscheidenden Spiele jetzt bevorstehen.  Wir haben nur eine Chance wenn wir gegen die in der Tabelle unten stehenden Mannschaften keine Punkte liegen lassen. Zudem ist unsere Personelle Situation immer noch sehr angespannt.  Johannes Hintersberger und Stefan Mittelbach fehlen im nächsten Spiel. Thomas Mayer steigt erst wieder ins Training ein. Martin Wenni ist auch noch verletzt. Wir müssen kucken wie wir das bis zum Wochenende hinkriegen.

SchwabenSoccer: Momentan hat der TSV Gersthofen auf den Tabellenführer FC Unterföhring 6 Punkte Rückstand. Der FCA II hat 7  Punkte weniger auf dem Konto. Wie Aussagekräftig ist die Tabelle im Moment?

Robert Walch: Vor vier Wochen war der SB Rosenheim noch 4 Punkte hinter uns, jetzt sind sie 5 Punkte vor uns. Die Tabellensituation kann sich jetzt Wöchentlich ändern. Ich glaube nicht dass Unterföhring und Rosenheim schon durch sind. Und Rosenheim muss am letzten Spieltag ja nach Gersthofen. Ich denke der Aufstieg  wird am letzten Spieltag entschieden.

SchwabenSoccer: Lautet denn das große Ziel heuer überhaupt der Aufstieg in die Bayernliga?

Robert Walch: Wenn wir die Chance in dieser Saison noch bekommen sollten, wollen wir sie sicherlich nutzen. Aber für diese Saison ist der Aufstieg nicht geplant. Man sollte auch nicht vergessen, dass wir die letzten beiden Jahre auf Platz 12 und 13 abgeschlossen haben. Wir spielen mit einem nahezu unveränderten Kader. Da wäre es vermessen, heuer vom direkten Aufstieg zu sprechen.

SchwabenSoccer: Wie lange läuft dein Vertrag in Gersthofen noch und wie sieht in dieser Zeit deine Planung aus?

Robert Walch: Mein Vertrag läuft noch bis zum Jahr 2013. Durch die Umstrukturierungen die wieder geplant sind muss unser Ziel eigentlich sein, dass wir 5. Klassig spielen. Das würde dann die Regionalliga Bayern sein. Ob wir dann irgendwann 4. Klassig spielen werden, kann heute niemand sagen. Es stellt sich auch die finanzielle  Frage, ob man sich diesen Aufstieg leisten kann und ob man die Auflagen die an die  Vereine  gestellt werden überhaupt  erfüllen kann.

SchwabenSoccer: Was haltest du eigentlich von diesen ganzen Umstrukturierungen, die die letzten Jahre durchgeführt worden sind. Es kam eine dritte Liga. Die Regionalligen wurden eingeführt. In den unteren Amateurligen wurde und wird immer wieder einiges verändert?

Robert Walch: Sportlich ist das sicherlich Interessant. Wirtschaftlich und Finanziell ist das für die Vereine  sehr  schwierig und gefährlich. Einige Clubs haben sich in den letzten Jahren übernommen. Und die Frage wird sein, wer sich aufgrund der kommenden Umstrukturierungen wieder übernehmen wird.

SchwabenSoccer: Wer wird letztendlich den Aufstieg in die Bayernliga schaffen?

Robert Walch: Die SB DJK Rosenheim ist ein ganz heißer Favorit. Der Walter Werner macht dort seit  Jahren einen sehr guten Job. Sie haben die Mannschaft über Jahre zusammengehalten. Kottern hat in der Vorrunde den besten Eindruck hinterlassen. Obs letztendlich für die Bayernliga reicht, muss sich in den nächsten Wochen zeigen. Ja bei Unterföhring kann man für die Bayernligisten nur hoffen, dass die aufgrund ihrer äußeren Rahmenbedingungen nicht Aufsteigen. Wer bis Ende März auf Kunstrasen spielt, hat in der Bayernliga nichts verloren.  Da der FCA II immer in der Lage ist eine Siegesserie zu starten, werden sie auch bis zum Schluss um den Aufstieg mitspielen.

Vielen Dank Robert Walch für das Gespräch

Bereits Bayernligatauglich: Die Abenstein Arena in Gersthofen

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