TOTO-Pokal: Vorbericht FC Memmingen - TSV Aindling | ||||
| 07.04.2009 | ||||
| Schwäbisches Pokal-Halbfinale in Memminger Arena Die Memminger Fußball-Arena ist am Dienstagabend Schauplatz des schwäbischen Halbfinales im DFB-TOTO-Pokal: Der FC Memmingen tritt um 19.30 Uhr gegen den Bayernliga-Konkurrenten TSV Aindling. eines der großen Ziele von FCM-Trainer Esad Kahric ist es, nach vielen vergeblichen Anläufen auch endlich im Pokalwettbewerb etwas zu reißen. Er hofft auch auf eine große Kulisse, denn erstmals seit Jahrzehnten hat Memmingen im Pokal endlich einmal wieder Heimrecht. Sonst muss der höherklassige Verein immer auswärts ran. Der Anreiz im Pokalwettbewerb ist groß, denn schließlich winkt den Mannschaften, die es in die erste Hauptrunde des DFB-Pokals schaffen ein sattes Antrittsgeld von 100.000 Euro. Geld, das auch Klubchef Armin Buchmann gerne einmal auf der Einnahmenseite verbuchen würde. Aindling hat es schon zweimal ins bundesweite Blickfeld geschafft: 2003 war Zahltag gegen Schalke 04 (0:1) und 2004 gegen Hertha BSC (0:1). Bis dort hin sind es aber noch drei nicht ganz leichte Hürden. Der Sieger der Dienstagspartie tritt im Bezirksfinale gegen den Gewinner der Ostermontags-Begegnung zwischen dem Bezirksoberligisten FC Gundelfingen und Bayernligisten TSV Rain/Lech an. Der schwäbische Pokalsieger muss sich dann noch mit zwei anderen Bezirkssiegern messen, wobei es zunächst im Mai gegen den Vertreter aus Oberbayern gehen wird. Mit der SpVgg Unterhaching (Halbfinalist beim Landesligisten SC Fürstenfeldbruck) und dem SV Wacker Burghausen (beim Bezirksoberligisten VfB Eichstätt) sind hier noch zwei hochkarätige Gegner aus der Regionalliga vertreten. Zunächst steht aber die Aufgabe gegen den TSV Aindling an. In den beiden Punktspielen dieser Saison gab es jeweils ein 0:0. Tore wird es am Dienstag aber auf jeden Fall geben, denn sollte es nach 90 Minuten Unentschieden stehen, wird der Sieger sofort im Elfmeterschießen ermittelt. Für den Fall der Fälle baut Aindlings Trainer Manfred Paula auf seinen Torhüter Thomas Geisler, der vor Wochenfrist an gleicher Stelle einen Strafstoß von Memmingens Alexander Späth entschärfte und so eine mögliche Niederlage verhinderte. Vor dem Pokalspiel entspanntes Verhältnis zwischen den Vereinen Vor dem letzten Bayernliga-Treffen wurde auf beiden Seiten etwas gestichelt. Hintergrund waren die verschiedenen Ansichten über die Regionalliga. Vor dem erneuten Aufeinandertreffen im schwäbischen Pokalfinale am Dienstagabend zwischen dem FC Memmingen und dem TSV Aindling haben sich die Wogen aber anscheinend geglättet. Der FCM-Vorsitzende Armin Buchmann, der vor einer Woche einen Sponsoren-Termin wahrnahm und beim 0:0 nicht anwesend war, griff kurzerhand zum Telefonhörer und läutete beim TSV-Fußballchef Josef Kigle durch. "Es war ein sehr nettes Gespräch und alle Unstimmigkeiten wurden ausgeräumt", so Buchmann hinterher. Beide Vereine würden sich in Zukunft wieder mit dem nötigen Respekt begegnen, wie es sich unter fairen schwäbischen Rivalen gehört. Buchmann weiter: "Wir freuen uns gemeinsam auf das Pokalspiel und einen spannenden Schlagabtausch, der aber ausschließlich auf dem Platz stattfinden wird". Bericht übernommen mit freundlicher Genehmigung des FC Memmingen
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