| Ein freundlicher Gastbeitrag von Karin Gaigl, Naturheilpraxis in Augsburg Deutschland ist ein Land von Sportlern. Damit sind nicht nur unsere bekannten Spitzensportler gemeint, sondern im ganz besonderen Maße die Breiten- oder Freizeitsportler. Jeder versucht in bestimmten Bereichen sich sportlich zu betätigen - egal ob man ins Fitness, zum Walken, zum Radfahren oder zum Schwimmen geht. Sport hat gerade in unserer stressbehafteten und körperbetonten Zeit einen immer größeren Stellenwert bekommen. Durch falsche Ernährung und vielen Berufen mit sitzender Tätigkeit ist der Stellenwert zum Sport ernorm gewachsen. Sport dient dem Ausgleich und fördert das Wohlbefinden des Menschen.
Aber leider gibt es auch eine Schattenseite: 1,5 Millionen registrierte Sportunfälle ereignen sich jährlich. Fast die Hälfte der Verletzungen betreffen die Beine, die meisten davon sind Knieverletzungen. Aber auch alle anderen Knochen, Bänder oder Kapseln sind gefährdet. Ein sehr häufiges Problem entseht gerade bei Freizeitsportlern, die sie sich zu wenig Zeit zum Aufwärmen und Dehnen nehmen und sofort mit einem „kaltem Körper“ zu trainieren beginnen. Dadurch steigt dann die Verletzungsgefahr signifikant bei Stürzen und Überbelastung, die dann zu Prellungen und Stauchungen führen können. Hier kann es ohne adäquate Hilfe zu massiven Komplikationen oder Heilungsverzögerungen kommen. Wichtig ist bei jeder Sportverletzung eine sofortige Behandlung. Denn je schneller gehandelt wird, umso kürzer ist meistens der Heilungsprozess. Dadurch werden die Schmerzen und die Funktionseinschränkungen vermindert. Man geht bei z.B. bei Muskelverletzungen von der 10 Minuten Regel aus: Das heißt, dass jede Minute Zeitverlust nach der Verletzung einen Tag verlängerte Schmerzen bedeutet. Hier ein kleines ABC des Körpers, was eine Verletzung auslöst und welche ERSTE HILFE- Maßnahmen angewandt werden können. Bei unklaren, komplizierten oder größeren Verletzungen sollte immer ein Arzt oder ein Heilpraktiker zur Abklärung aufgesucht werden. Was passiert bei einer Verletzung im Körper? Die ersten Zeichen des Körpers sind immer die klassischen Entzündungszeichen, damit die Reparaturarbeiten sofort starten können: - Rötung - Schwellung - Schmerz - Erwärmung - Funktionseinschränkung Rötung und Erwärmung Entstehen durch eine vermehrte Durchblutung im betroffenen Gebiet. Hierdurch werden wichtige Bausteine und Zellen in das Gebiet gebracht, für die die Heilung notwendig ist. Schwellung Entsteht durch den Eintritt von Flüssigkeit und „Reparaturstoffen“ in das verletzte Gewebe. Durch die anfallende Mehrarbeit im Gewebe entsteht ein Stau, da das Lymphgefäßsystem überlastet ist.
Schmerzen sind sicherlich die unangenehmsten Symptome, dienen aber dem Körper als wichtigstes Signal, dass hier eine Grenze überschritten ist und nun gehandelt werden soll. Schmerzen bedeuten immer: Nicht bewegen! Durch den Schmerz sind allerdings auch leichte Entspannungsübungen und leichte Bewegungen nicht möglich, was den Heilungsprozess wiederum verlängern kann. Nimmt man alle oben genannten beschriebenen Symptome zusammen, führen diese dann zur Funktionseinschränkung, welche dann eine zwangsweise und notwendige Ruhestellung des Körperteils durchsetzt. Von dieser Seite aus betrachtet erscheinen die Reaktionen des Körpers komplett sinnvoll, um eine Heilung schneller durchführen zu können. Da Schwellungen und Blutergüsse die Heilung erschweren, sollte aber immer das oberste Ziel der ersten Hilfe sein, den Körper zu unterstützen und diesen Reaktionen vorzubeugen. P E C H Behandlung: P Pause E Eiskühlung C Kompression H Hochlagern Pause Die sportliche Tätigkeit sollte sofort eingestellt werden, die betroffenen Gelenke und Muskeln dürfen nicht weiter belastet werden.
Eiskühlung (Hot Ice) Kälte bewirkt in erster Linie immer eine Schmerzlinderung. Das weiß jeder, der sich schon einmal die Finger verbrannt hat und den Finger unter das kalte Wasser gehalten hat. Es bleibt aber trotzdem in der modernen Sportmedizin ein umstrittenes Thema. Kälte verengt die Blutgefäße und vermindert den Stoffwechsel. Und damit auch die Menge der infolge der Verletzung ins Gewebe austretenden Flüssigkeit. Dadurch wird natürlich eine weitere Anschwellung und ein Bluterguss vermindert. In der austretenden Gewebsflüssigkeit sind jedoch auch all diejenigen Stoffe enthalten, die der Körper zur Heilung braucht. Extreme Kälte, wie sie durch Verwendung von den üblichen Eissprays erzeugt wird, ist eher schädlich als sinnvoll. Starke Kälteeinwirkung zerstört das Gewebe und führt daher eher zu einer Verstärkung der Entzündungsreaktion und damit auch zu einer Verstärkung des Flüssigkeitsaustritt ins Gewebe. Also ist diese Behandlung eher kontraproduktiv, da es nach Entfernung des Eissprays sofort zu einer verstärkten Durchblutung, also einer Erwärmung des verletzen Körperteils kommt und dadurch noch massivere Schmerzen entstehen. Statt Kältesprays sollte man kaltes Leitungswasser mit Eiswürfel verwenden. Fangen die Eiswürfel an zu schmelzen, wird eine elastische Binde eingetaucht und um die Verletzung gewickelt. Kompression Ein Bluterguss entsteht durch das Zerreisen kleiner Blutgefäße und dadurch, dass Blut ins Gewebe fließen kann. Durch die Kompression wird diese zusätzliche Flüssigkeitsmenge auf eine große Fläche verteilt, so dass sich mehr Lymphgefäße an dem Abtransport beteiligen können. CAVE Der Verband muss sofort entfernt werden, wenn: - Schwellung, blaue und weiße Verfärbungen vor oder hinter dem Verband auftreten - Die Schmerzen stark zunehmen - Taubheitsgefühl und Kribbeln entstehen Hochlagerung Durch die Hochlagerung des betroffenen Körperteils wird der Abtransport der Flüssigkeit über den venösen Rückfluss unterstützt und vermindert damit Schwellung und Blutungsneigung. Auch wenn eine Sportverletzung schon akut behandelt ist, kann man immer den Körper auf naturheilkundliche Weise unterstützen damit er sich schneller regenerieren kann: - Akupunktmassage nach Penzel
„Schmerz ist der Schrei des Gewebes nach flutender Energie“ „Krankheit ist eine Energieflussstörung“ Durch sanftes Nachziehen der Meridiane wird die körpereigene Energie wieder angeregt zu arbeiten, völlig schmerzfreie Behandlung mit riesengroßem Erfolg. - Akupunktur
Durch die traditionelle chinesische Medizin oder durch Schädelakupunktur nach Yamamoto, schnelle effektive Hilfe bei Verletzungen - Infusionstherapien mit Hochdosis Vitamin C
Vitamin C wirkt entzündungshemmend und abschwellend - Neuraltherapie nach Hunecke
Um Blockaden zu lösen, damit keine Störfelder entstehen - Wickeltherapie
Einer der ältesten Methoden und doch so wirkungsvoll Salbenverbände mit lymphenstaunender Wirkung. Vorsicht: Keine Sportsalben in den ersten 48 Stunden! Da durch die Erwärmung die Entzündung gefördert werden kann - Homöopathie und pflanzliche Präparate
Es gibt noch viele weitere naturheilkundliche Therapien, die helfen und unterstützen. Mein FAZIT bleibt: Wenn Sie sich sportlich Betätigung, wärmen Sie sich vorher auf und machen Sie Dehnungsübungen. Wenn Sie in einem Verein oder im Fitnessclub sind, halten Sie sich an die Anleitungen Ihrer erfahrenen Kollegen oder Trainer. Sport macht nur Spaß, wenn man sich an die Spielregeln hält. In diesem Sinne viel Spaß beim Sport und passen Sie gut auf Ihren Körper auf. Naturheilpraxis Karin Gaigl Weitere Informationen: www.naturheilpraxis-augsburg.de Sie möchten ebenfalls Gastautor werden? Senden Sie einfach eine E-Mail an info@schwabensoccer.de |