Schwäbische Topklubs unter sich: FC Memmingen gegen FC Augsburg | ||||
| 30.07.2010 | ||||
| Memmingen (ass). Wenn der Zweitligist FC Augsburg am Dienstagabend (19.30 Uhr) beim Regionalliga-Aufsteiger FC Memmingen antritt, dann kommt es zum sportlichen Vergleich der Nummer eins und der Nummer zwei im schwäbischen Fußball. Ein Duell, das Anziehungskraft für die Fans im gesamten Allgäu hat. Die Nachfrage im Vorverkauf für die Tribünenplätze ist Allgäu-weit riesengroß. „Wenn das Wetter mitspielt, dann erwarten wir insgesamt über 2.000 Zuschauer“, freut sich der FCM-Vorsitzende Armin Buchmann über die große Resonanz. Wobei nicht nur der Gegner zieht, sondern viele sehen wollen, in welcher Form die Memminger vier Tage vor dem Regionalliga-Start bei den Stuttgarter Kickers sind. Für den FCM ist das letzte Vorbereitungsspiel nicht nur ein sportlicher, sondern auch organisatorischer Testlauf, nachdem sich im Sicherheits- und Kartenwesen einiges geändert hat. Ob Trainer Esad Kahric die Katze in Sachen Aufstellung gegen den FCA schon aus dem Sack lässt, bleibt abzuwarten: „Wir wollen uns natürlich gut verkaufen, aber so kurz vor dem Saisonstart dürfen wir natürlich auch nicht über unser Limit spielen“. Was bedeuten kann, dass Kahric wohl mit der mutmaßlichen Startelf für die Punktspiele beginnen, aber auch noch einmal munter seinen Kader durchwechseln wird. Wichtig ist, dass seine Mannschaft zum ersten Punktspiel topfit ist. Von den Neuzugängen dürften die beiden Oberstdorfer Andreas Hindelang (VfB Stuttgart II) im offensiven Bereich und Andreas Maier (FC Dornbirn) in der Abwehr gesetzt sein. Auch Tobias Heikenwälder (TSV Rain/Lech) und Harald Holzapfel (FV Illertissen) dürften gute Chancen haben, zur ersten Elf zu gehören. Der Kampf um einen Stammplatz ist jedenfalls voll entbrannt. Für Kahric sind das neue Verhältnisse. Die Bayernliga-Meisterschaft wurde mit einem eher dünnen Kader geschafft, jetzt gibt es für jede Position momentan mindestens eine Alternative. Da hat jetzt der Trainer die Qual der Wahl. Nur die Torhüter-Position ist schon fix: Tobias Kirchenmaier ist die neue Nummer eins.
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