SVK Bayliga-Frauen holen 2-2 Unentschieden in Drosendorf | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 11.04.2011 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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„Das war eine souveräne erste Halbzeit“. Cheftrainer Martin Prediger sah eine frisch aufspielende Bayernliga-Truppe, die trotz des engen und kurzen Platzes dem Gegner in die Karten schauen konnte. „Wir standen in der Defensive taktisch gut und haben Drosendorf schon vorab die langen Bälle abgefangen“. Nach einem langen Pass von Peggy Essenwanger konnte Kaufbeuren in der 32. Minute durch Lisa Höfler mit 1:0 in Führung gehen. Mit dem Pausenpfiff schaffte Sophia Schneider die für viele sichere 2:0-Führung. „Ich habe die Spielerinnen noch ermahnt und darauf hingewiesen, dass sich der Gegner auf seinem Platz das nicht gefallen lassen wird“, so Prediger. Die Oberfranken erhöhten das Tempo und den Druck und die SVK wehrte sich nur mit langen Bällen. Als sich Drosendorf noch mit einer Gelb-Roten Karte schwächte, wurden die Gastgeber trotz einer Spielerin weniger, noch gefährlich. „Wir haben erst so richtig nach dem 1:2 nachgelassen und uns zu sehr in die Defensive drängen lassen“, betont Abwehrspielerin Patrizia Trippensee. Selbst Coach Prediger versuchte von der Seitenlinie noch entgegen zu wirken, doch kam es bei den Spielerin nicht an. „In solchen Situationen müssen wir lernen noch cleverer zu sein. Das ist natürlich auch für mich sehr schwer, die richtigen Anweisungen zu geben“, macht er den Spielerinnen keinen Vorwurf. „Wir alle, auch ich, müssen uns an die eigene Nase fassen. Beim nächsten Mal wird uns das nicht mehr passieren“, so der Übungsleiter. Drosendorf gewann schon zu Hause gegen Aufsteiger Hof (2:1) und Memmingen (4:1). „Viel schlimmer wäre, wenn wir die Partie noch verloren hätten“, will sich Prediger dieses Szenario erst gar nicht ausmalen. „Das wäre ein tiefer Nackenschlag für uns“. Doch unterm Strich sei man mit dem Punkt doch sehr zufrieden. „Wir sind jetzt alle besser drauf“, würdigt Patrizia Trippensee die super Leistung der Mannschaft. „Alle haben ihr bestes gegeben“. Schließlich habe auch das Wetter seinen Beitrag dazugeleistet. „Das Wetter war göttlich“, lacht sie. (gru)
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