Reform-Gedanken für die Bayernliga | ||||
| 14.05.2009 | ||||
| Es gibt Reform-Gedanken für das Spielsystem der Fußball-Bayernliga. Eine Arbeitsgruppe hat in Nürnberg getagt und drei mögliche Varianten erarbeitet. Peter Lanzinger, sportlicher Leiter des 1. FC Bad Kötzting, gehört dieser Arbeitsgruppe an und hat dem FC Memmingen auf Nachfrage von den Ergebnisse berichtet. Das Ziel: Die höchste Amateurliga soll attraktiver werden. Variante 1: Die Bayernliga wird zweigeteilt. Der Hintergrund: Es gäbe mehr Derbys, von denen sich auch mehr Zuschauer erhofft werden. Variante 2: Auch eine Dreiteilung der Bayernliga wurde angesprochen, "was aber tendenziell wohl nicht in Frage kommt", wie Lanzinger sagte. Variante 3: Es wird wie bisher mit einer Sollstärke von 18 Vereinen gespielt, aber ein vierter Zusatzpunkt für den Gesamtsieger aus Hin- und Rückspiel vergeben. "Dann lohnt es sich auch noch für eine Mannschaft, die vielleicht klar im Rückstand ist, Tore zu erzielen". Alles ist momentan noch Zukunftsmusik, aber am 26. Mai wird darüber weiter gesprochen. Der Vorsitzende des FC Memmingen Armin Buchmann hat zu den Reformplänen eine klare Meinung, nämlich "Nein". Eine Teilung würde die Bayernliga sportlich verwässern. Für die Spitzenteams wäre der Sprung in die Regionalliga noch größer. Andere Vorschläge werden in Memmingen schon eher begrüßt. Zum Beispiel, dass die Sommermonate Juni und Juli besser genutzt werden sollen. Entweder soll die Runde früher starten oder länger laufen, um weniger Spielausfälle im Winter zu haben. Zur Überbrückung der Winterpause gibt es Gedanken einen attraktiven Hallenwettbewerb zu schaffen, bei dem alle Bayernligisten dabei sein sollen.
|
||||
|
||||


