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Landesligatagung in Fürstenfeldbruck

18.12.2007
Zufriedenheit in der Landesliga Süd
Peter Moossmann Wintertagung 2007
© Dirk Meier
Spielleiter Peter Moossmann
Die positiven Dinge in der Landesliga Süd haben am Montag die Wintertagung der Vereine im Sportheim des SC Fürstenfeldbruck geprägt. Sicher gab es auch ein paar negative Punkte zu erwähnen. Aber insgesamt stellte sich die Spielklasse als funktionierende Liga dar: „Ich bedanke mich bei allen Vereinen für die gute Zusammenarbeit“, zeigte sich auch Spielleiter Peter Moossmann aus Anzing bei München erfreut. Für das Spieljahr 2008 mussten elf ausgefallene Begegnungen neu angesetzt werden.
Die 45. Saison der Landesliga Süd begann Ende Juli mit einem toll organisierten Eröffnungsspiel zwischen dem FC Affing und dem TSV Gersthofen, dem 1.000 Zuschauer beiwohnten: „Die Veranstaltung war sehr gut organisiert, es war ein gutes Spiel und der Schiedsrichter war gut. Es hat alles gepasst. Das hat mir gefallen“, so Moossmann.
55.000 Zuschauer sehen die Spiele
Die Zuschauer honorieren die Leistungen im Süden. Mit knapp 55.000 Besuchern sind die Partien der Landesliga Süd am besten besucht. Es folgt die Landesliga Nord und die Mitte. Der Schnitt im Süden stieg von 248 Fans auf über 300, was eine Steigerung von 23 Prozent bedeutet. Zuschauerkrösus ist der Wintermeister TSV Buchbach. Die Buchbacher halten auch den Zuschauerrekord mit 1.360 Fans gegen den SC Fürstenfeldbruck.
Nur noch 21 Rote Karten
Heinz Ferber
© Dirk Meier
Heinz Ferber, Sportgericht
Sportrichter Heinz Ferber aus Nürnberg lobte die Südler, denn sie sind die Vorzeigeliga. Die roten Karten gingen von 31 auf 21 zurück. Der FC Falke Markt Schwaben, der TSV Rain am Lech, der BCF Wolfratshausen und der FC Affing kamen mit dem Sportgericht überhaupt nicht in Kontakt. Ohne rote Karte blieben zudem der TSV Nördlingen, der TSV Gersthofen und der TSV Buchbach. „Im Süden haben wir es fast nur mit Musterknaben zu tun gehabt“, lobte Ferber. „Das freut auch mich“, so Spielleiter Moossmann.
Jung, aber gut!
Herbert Ferner
© Dirk Meier
Schiri-Einteiler Herbert Ferner
Schiedsrichter-Einteiler Herbert Ferner aus Sachsen bei Ansbach sprach von „einer ruhigen Saison“ und erläuterte, warum es so viele junge Schiedsrichter in der Bayernliga gibt: „Das ist notwendig, weil wir sonst nicht genügend Leute nach oben zum DFB bringen können.“ Die Altersgrenzen sind da ausschlaggebend. Aber nicht ohne die Leistung der jungen Referees, 15.000 Leute sind beim BFV an der Pfeife tätig, zu beobachten und zu beurteilen.
Der Toto-Pokal
Reinhold Beier
© Dirk Meier
Vize-Präsident Reinhold Beier
BFV-Vizepräsident Reinhold Baier machte den Klubvertretern den Toto-Pokal schmackhaft, denn „da ist gutes Geld zu verdienen“. Die „normalen Amateurvereine“ haben ab sofort bessere Chancen sich für den DFB-Pokal mit der Antrittsprämie von 65.000 Euro zu qualifizieren, weil die zweiten Mannschaften der Profiklubs im Pokal nicht mehr mitmachen dürfen: „Nutzen Sie diese Chance“, sagte Baier.
Saisonauftakt 2008 ist ein Derby
Rosenheimer Vertreter
© Dirk Meier
Die Gastgeber der Saisoneröffnung 2008
Die nächste Saison wird am Freitag, 25. Juli, ab 19 Uhr mit dem Derby SB DJK Rosenheim gegen den TSV 1860 Rosenheim eröffnet. Die Sommertagung der Vereine findet ebenfalls unter der Regie des SB DJK Rosenheim und zwar am Montag, 30. Juni, ab 19 Uhr statt.
 
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