Interview mit Peter Fries, Abteilungsleiter beim SC Biberbach | ||||
| 22.10.2009 | ||||
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SchwabenSoccer: Herr Fries, der SC Biberbach ist ja derzeit Tabellenführer in der Kreisliga Augsburg Ost, 3 Punkte vor dem SV Thierhaupten und 4 Punkte vor dem VfL Ecknach. Hätten sie vor der Saison gedacht, dass die Mannschaft schon jetzt ganz oben stehen würde? Peter Fries: Nein, so habe ich mir das natürlich nicht vorgestellt. Ich wusste aber, da wir doch einen relativ guten und größeren Kader haben wie im letzten Jahr, dass wir uns auf jeden Fall irgendwo im vorderen Drittel befinden werden. SchwabenSoccer: Welchen Anteil hat der Trainer Karl Baumann am derzeitigen sportlichen Höhenflug? Peter Fries: Ja gut, der Karl Baumann ist ein Biberbacher Eigengewächs und hat sich die letzten Jahre beim SC Biberbach durch hervorragende Arbeit sage ich mal, den verdienten Lohn erarbeitet. Er hat auch mit seinem Co-Trainer, Christian Mayer, eine hervorragende Unterstützung. Beide funktionieren zusammen ganz gut. SchwabenSoccer: Sie haben über das Trainergespann gesprochen. Gehen wir doch zur Mannschaft. Sehen sie irgendeinen Spieler oder Mannschaftsteil, der für den sportlichen Erfolg bis dato einen besonderen Beitrag geleistet hat, oder ist es das Kollektiv an sich, welches den Unterschied zu den Verfolgern ausmacht? Peter Fries: Ich denke, dass wir in der gesamten Besetzung, vor allem in der Defensive natürlich, sehr kompakt. Wir verstärken uns natürlich mit Janos Radoki in unserer Abwehrkette, der viel dazu beiträgt, dass wir im Defensivbereich und Mittelfeld sehr kompakt stehen, und wir dadurch sehr schnell nach vorne umschalten können. Durch schnelle Spielzüge kommen wir dann zur ein oder anderen Chance und dann auch zu Toren. SchwabenSoccer:Sie haben ja den Janos Radoki angesprochen. Er ist ein bekannter Spieler im schwäbischen Raum und außerhalb der Grenzen und als ehemaliger Profi bekannt. Können sie denn längerfristig mit ihm planen? Peter Fries: Der Janos ist ja auch ein in Biberbach groß gewordener Spieler. Wir kennen uns ja über Jahrzehnte hinweg schon. Ich selber habe Janos in der Jugend als Trainer gehabt und komme mit ihm gut aus. Er passt einfach in die Mannschaft, weil er eine total normale „Type“ ist. Er profiliert sich nicht, dass er schon mal Bundesliga gespielt hat. Wir können auf ihn zugreifen, wenn er nicht mit der FCA B-Jugend, wo er Trainer ist, unterwegs ist. Wenn er Zeit hat, spielt er gerne bei uns mit. Das ist für uns natürlich eine Riesenunterstützung und Riesensache. SchwabenSoccer:Sehen sie denn neben Janos Radoki noch irgendwelche anderen Spieler, die man wegen der Leistung aktuell herausheben kann? Peter Fries: Ja gut, was natürlich schon etwas ausmacht ist unser Heimkehrer von der DJK Lechhausen, Matthias Schuster. Er ist eine sehr große Stütze in der Abwehrreihe. SchwabenSoccer: Blicken wir doch auf die kommenden sportlichen Aufgaben. Denken Sie, dass man sich in den nächsten drei Spielen (geg. Münster, Neuburg, Herbertshofen) etwas von den hartnäckigen Verfolgern absetzen könnte? Oder wird es bis zum Saisonende eine knappe Geschichte um die Meisterschaft bzw. den Aufstieg in die Bezirksliga? Peter Fries: Wir denken vorerst nur einmal an uns. Und die anderen lassen wir jetzt einmal weg. Wir müssen schauen, dass wir unsere Punkte weiter holen. Es ist mit Sicherheit in dieser Liga kein Gegner zu unterschätzen. Es kommt nach so einer Serie, die wir gehabt haben, mit Sicherheit ein Spiel, wo man mal Punkte lassen kann. Aber ich denke, dass es unseren Verfolgern nicht anders geht. Durch die lange Saison mit 18 Mannschaften in der Kreisliga Augsburg Ost, lässt mit Sicherheit die ein oder andere Mannschaft Punkte. Ich denke auch, dass wir irgendwann den ein oder anderen Punkt lassen werden, wobei ich mich freuen würde, wenn wir nach Beendigung der Vorrunde weiter oben stehen würden. SchwabenSoccer: Also erst mal die Vorrunde abwarten und sehen wie es weiter geht? Peter Fries: Wir haben ja bis Dezember noch drei Rückrundenspiele. Aber ich denke mal, dass wir zu den ersten drei Mannschaften gehören, die rauf wollen in die Bezirksliga. SchwabenSoccer: Könnten sie sich vorstellen, die Mannschaft in der Winterpause punktuell zu verstärken, oder reicht der vorhandene Kader aus, um nach der Winterpause weiter erfolgreich um den Aufstieg mitzuspielen? Peter Fries: Ich denke, dass wir uns vor der Saison gut verstärkt haben. Und in der momentanen Verfassung haben wir keine weiteren Spieler bzw. Verstärkungen geplant, außer es kommen auf uns Spieler zu, die wir natürlich gerne aufnehmen. SchwabenSoccer: Wenn man einen Schritt weiter geht, wie wichtig wäre denn ein Aufstieg in die Bezirksliga für den Verein SC Biberbach? Peter Fries: Nach dem sehr viele junge Spieler aus der A-Jugend in den nächsten beiden Jahren nachrücken, ist es unser Ziel, in den nächsten Jahren irgendwann in der Bezirksliga zu spielen. Wenn es heuer nicht klappen sollte, dann machen wir im nächsten Jahr einen neuen Anlauf. Wobei wir schon sagen, wir stehen ganz oben und wollen da nicht mehr weg. SchwabenSoccer: Nehmen wir mal theoretisch an, dass der SC Biberbach den Aufstieg schafft. Denken sie, dass es realistisch wäre, wieder vorne mitzuspielen, oder wäre das nur Wunschdenken? Peter Fries: Das wäre glaube ich nur Wunschdenken, außer wir können uns auf der ein oder anderen Position noch einmal verstärken. Das muss man dann aber sehen, wenn es so weit ist. SchwabenSoccer: Vielen Dank Herr Fries für das Interview und wir wünschen ihnen und ihrem Team eine erfolgreiche Saison in der Kreisliga Augsburg Ost. |
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