Interview mit Özkan Peynirci, Trainer bei Öz Akdeniz | ||||
| 19.12.2009 | ||||
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SchwabenSoccer hat mit Trainer Özkan Peynirci über seine Tätigkeit bei Öz Akdeniz und die Hinserie in der Kreisklasse Augsburg 2 gesprochen. SchwabenSoccer: Özkan, bevor wir über die sportliche Situation sprechen, möchten wir doch die Gelegenheit nutzen, dich unseren Lesern kurz vorzustellen. Wo hast du denn eigentlich deine fußballerischen Wurzeln und wann bist du ins Trainergeschäft eingestiegen? Özkan Peynirci: Angefangen habe ich eigentlich mit 5 bzw. 6 Jahren bei der TSG Augsburg und dort die ganzen Jugendabteilungen durchlaufen, wo ich unter anderem mit der A-Jugend in die Bayernliga aufgestiegen bin. Danach bin ich zu Viktoria Augsburg und habe noch in Königsbrunn gespielt, bevor ich mir eine schwere Verletzung zugezogen habe, was das Karriereende war.Danach ging meine „Karriere“ als Trainer los, also vor ca. 5-6 Jahren. Ich war dann bei verschiedenen Vereinen als Co-Trainer bzw. Trainer tätig. Und jetzt bin ich bei Öz Akdeniz Trainer. SchwabenSoccer: Seit wann bist du jetzt bei Öz Akdeniz Trainer und wie kam es zu der Zusammenarbeit? Özkan Peynirci: Ich bin seit ca. 9 Monaten bei Öz Akdeniz, wobei ich zuerst als Co-Trainer angefangen hatte und nun seit ca. 8 Wochen Cheftrainer bin. SchwabenSoccer: Als du als Trainer bei Öz Akdeniz anfingst, was für eine Mannschaft hast du denn vorgefunden, sowohl von der sportlichen Qualität als auch menschlich gesehen? Özkan Peynirci: Ich kannte ja Öz Akdeniz schon vorher als eine sehr gute Mannschaft. Ich habe einen sehr positiven Eindruck, aber es gibt Kleinigkeiten, die man verbessern kann und muss. Ich selbst wurde sehr großzügig, mit viel Herz, empfangen. SchwabenSoccer: Gehen wir doch auf die aktuelle sportliche Situation ein. Du bist mit Öz Akdeniz derzeit auf Platz 10 in der Kreisklasse Augsburg 2 mit 24 Punkten. Wenn man näher hinsieht, dann sind es nur 6 Punkte zum Relegationsplatz 12, wo die SpVgg Langerringen steht. Kannst du mit dieser Platzierung zufrieden sein? Özkan Peynirci: Eigentlich gar nicht, überhaupt nicht. Das Ziel war eigentlich vorne mitzuspielen, um in die Kreisliga aufzusteigen. Durch Rotsperren und durch Verletzungen von guten Spielern ist unsere Mannschaft geschwächt gewesen, so dass wir nur auf dem 10.Platz stehen. SchwabenSoccer: Wo siehst du derzeit die Stärken bzw. Schwächen ihrer Mannschaft? Özkan Peynirci: Wir sind eine Kämpfermannschaft und geben nicht auf. Es ist schwer die Schwächen zu nennen, da es von der Tagesform abhängig ist. Manchmal spielen wir mit der gleichen Aufstellung und sind ganz stark und beim nächsten Mal sind wir ganz schwach. Das ist schwer zu beurteilen. Es ist ein auf und ab. SchwabenSoccer: Es gibt ja unterschiedliche Trainertypen. Bist du eher der autoritäre Trainer, vor dem die Spieler eine gehörige Portion Respekt haben, oder mehr der Kumpeltyp? Özkan Peynirci: Ich bin mehr der Kumpeltyp, was vielleicht ein Fehler ist, wo ich evtl. autoraitärer sein müsste. Aber das ist eine Charaktersache, was bei jedem ja unterschiedlich ist. SchwabenSoccer: Viele Fußballfreunde aus Augsburg Schwaben kennen mittlerweile den Namen Öz Akdeniz, wissen aber oft nicht, wo die Ursprünge des Vereins sind. Wie wir ja aus eine früheren Interview mit eurem Abteilungsleiter Cengiz Tuncer wissen, kommen die Gründungsmitglieder des Vereins aus der türkischen Provinz Hatay – Antakya am östlichen Punkt des Mittelmeers. Habt ihr denn deshalb ausschließlich türkisch stämmige Spieler in euren Reihen oder auch mittlerweile Spieler aus anderen Ländern zur Verfügung? Özkan Peynirci: Wir haben neben den türkischen Spielern auch andere Nationalitäten wie Spieler z.B. aus dem Irak, Iran, Griechenland und Aserbaidschan bei uns. Früher hat wir auch mal einen deutschen Spieler bei uns. SchwabenSoccer: Du bist ja mit Öz Akdeniz jetzt in der Winterpause, wo die Hallensaison ansteht. Wie siehst du denn deine Chancen mit Öz Akdeniz in der Augsburger Stadthallenmeisterschaft? Özkan Peynirci: Eigentlich sehr gut. Wir haben eine gute Truppe, aber ich möchte nichts „herausschreien“, da wir auch „draußen“ den Aufstieg als Ziel hatten und es derzeit anders aussieht. SchwabenSoccer: Welches Ziel gibst du dir selbst und der Mannschaft für die Rückrunde vor? Özkan Peynirci: Auf jeden Fall, dass wir in der Liga bleiben. Wer weiß wie die oberen Mannschaften spielen. Vielleicht geht da noch etwas. SchwabenSoccer: Vielen Dank Herr Peynirci für das Interview und wir wünschen ihnen und Öz Akdeniz eine erfolgreiche Saison in der Kreisklasse Augsburg 2. |
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