Newsletter | Spieleranmeldung | AGB | Impressum | Kontakt
   
News
Spielerportraits
Tabellen
Torschützenlisten
Links
SchwabenSoccer-Videos
NEWS
FC Augsburg
FC Memmingen
Bayernliga
Landesliga
Bezirksoberliga
Bezirksliga
Kreisliga
Kreisklasse
B-Klasse
Im Blickpunkt
Damen
Jugendbereich

News Fussball SchwabenNews Fussball SchwabenStartseite
Artikel einem Freund empfehlen
 

Interview mit Harald Reisner, Abteilungsleiter beim SC Mühlried

27.10.2009

 

SchwabenSoccer hat mit Abteilungsleiter Harald Reisner über die aktuelle sportliche Situation beim SC Mühlried in der A-Klasse Aichach gesprochen.

SchwabenSoccer: Herr Reisner, der SC Mühlried  ist derzeit eindrucksvoller Tabellenführer der A-Klasse Aichach.  Man hat bei einem Spiel weniger bereits 6 Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten FC Sielenbach. Konnte man erwarten, dass der SC Mühlried jetzt schon so weit vorne steht?

Harald Reisner: Nein, wir haben es vielleicht gehofft. Ernsthaft daran geglaubt haben wir daran nicht. Wir haben gemeint, dass es wesentlich enger werden würde. So wie es jetzt aussieht, haben wir es uns eigentlich nicht vorgestellt. Es sind doch etliche Mannschaften, die sich verstärkt hatten, wie der SC Obergriesbach, der SV Steingriff und andere Mannschaften. Wir haben gemeint, dass es wesentlich enger sein würde.

SchwabenSoccer:Wo sehen sie denn die Stärken der Mannschaft, die dazu geführt haben, dass man so weit vorne steht?

Harald Reisner:  Mittlerweile sind alle Mannschaftsteile ziemlich stark besetzt. Wir haben unseren ehemaligen Mittelfeldregisseur, den Tobias Schäfer, nun als Libero „zurückgesetzt“, der dort hinten eine sehr gute Rolle spielt. Wir haben auch einen sehr guten Sturm, unter anderem mit dem Marco Rechenauer, der vom SC Pipinsried zurückgekehrt ist. Ein weiterer sehr guter Stürmer ist David Koch, der vom FC Türkenelf Schrobenhausen gekommen ist.

SchwabenSoccer: Sie haben bereits ein paar Spieler genannt, die wichtig sind. Kann man denn noch weitere Spieler nennen,  die aus ihrer Sicht wichtig sind, um weiterhin auf der Welle des Erfolges weiter zu schwimmen?

Harald Reisner: Wichtig sind alle Spieler. Da möchte ich keinen herausheben. Wir haben einen Kader von 17-18 Spielern, die jederzeit in der Ersten Mannschaft spielen können. Da ist jeder genauso wichtig wie der andere. Es geht nur im Kollektiv, da es einer alleine nicht „reißen“ kann. Alle sind wichtig und so spielen wir auch, wie eine Einheit.

SchwabenSoccer:  Wir haben über die Mannschaft gesprochen. Welchen Anteil hat denn Trainer Jürgen Broncel am aktuellen sportlichen Erfolg?

Harald Reisner: Er hat sicherlich einen sehr großen Anteil an diesem Erfolg. Er versteht es gut, einen großen Kader von 17-18 Spielern, im Griff zu haben. Auch wenn der ein oder andere Spieler auf der Bank sitzt, hält er die Mannschaft bei Laune, ohne dass ein Spieler „den Löffel wirft“. Er ist auch ein sehr guter Trainer, der mit der Mannschaft sehr gut klar kommt.

SchwabenSoccer:  Als Abteilungsleiter hoffen sich doch auch, dass sich der sportliche Erfolg auch in Zuschauerzahlen niederschlägt. Ist dem so?

Harald Reisner: In den unteren Klassen ist das nicht immer so. Man merkt, dass ein paar Leute mehr kommen, also das Interesse etwas größer ist. Amateurfußball in den unteren Klassen ist nicht so attraktiv, das ist ein Problem. Man kann nicht sagen, dass es ein wirtschaftlicher Erfolg wäre und wir 300-400 Zuschauer pro Spiel hätten. Es sind im Durchschnitt so ca. 100-120 Zuschauer pro Spiel bei uns. Es sind ein paar mehr Zuschauer als früher, da evtl. der Erfolg mehr Leute lockt.  

SchwabenSoccer: Blicken wir doch auf die nächsten sportlichen Aufgaben. Es stehen noch 3 Spiele bis zur Winterpause an, auswärts beim SC Eurasburg, zu Hause gegen den TSV Mühlhausen und dann abschließend beim FC Tandern. Was rechnen sie sich in denn restlichen Begegnungen aus?

Harald Reisner: Wir wollen auf alle Fälle nicht verlieren. Der SC Eurasburg ist Tabellenletzter, so dass wir darauf hinwirken müssen, dass die Mannschaft den SC Eurasburg nicht unterschätzt. Das ist momentan das große Problem, das man diese Gegner ernst nimmt und nicht einfach meint, dass man schon von vornherein gewonnen hat. Das Ziel wird ganz klar sein, vor der Winterpause nicht zu verlieren.

SchwabenSoccer:  Wie erwähnt naht die Winterpause. Planen Sie die Mannschaft evtl. zu verstärken?

Harald Reisner: Nein, in der Richtung ist im Moment nichts geplant. Das ist eh so eine Geschichte, weil es bei uns keine bezahlten Spieler gibt. Und in der Winterpause jemanden „loszueisen“ wäre sowieso sehr schwierig. Sie wissen ja selber, dass dieses nur mit großen Ablösezahlungen geht. Dazu ist der SC Mühlried nicht in der Lage. Da müsste sich schon wirklich was ganz „komisches“ ergeben. Ansonsten wird die Mannschaft so weiterspielen wie sie im Moment zusammen ist. Ich bin der Meinung, dass dieses ausreichend sein müsste. Die Mannschaft ist sehr gut besetzt.

SchwabenSoccer: Gehen sie denn davon aus, dass neben dem FC Sielenbach noch andere Mannschaften bis zum Schluss um den Aufstieg mitspielen?

Harald Reisner: Ja, ich gehe davon aus, dass der SC Steingriff, der ja ein Lokalrivale ist, eine gute Rolle spielt. Sie sind zwei Punkte hinter dem SC Sielenbach. Weiterhin ist Obergriesbach zu nennen. Diese drei Mannschaften werden wohl  neben uns, um den Aufstieg spielen.

SchwabenSoccer:  Ist denn seitens der Abteilungsleitung ein Aufstieg als Ziel ausgegeben, oder nimmt man es wie es kommt?

Harald Reisner: Ja, das Ziel ist irgendwann aus der A-Klasse rauszukommen. Wir sind vor drei Jahren sehr unglücklich abgestiegen. Wir hatten ein Jahr zuvor (vor dem Abstieg) das Aufstiegsspiel um den Aufstieg in die Kreisliga mitgemacht. Im Jahr darauf sind wir dann abgestiegen, da uns unter anderem auch ein paar Spieler überraschend verlassen hatten. Das Ziel war ganz klar, wieder aufzusteigen. Wir haben uns das wohl einfacher vorgestellt. Wir haben gemeint, es wird schneller zu realisieren sein. Aber es hat einige Zeit gedauert, bis wir wieder so weit waren bzw. sind. Wir haben ja eine sehr junge Mannschaft, mit einem Schnitt von 21-22 Jahren. Wir wollen diese natürlich nicht zu sehr unter Druck setzen. Aber ein Ziel muss man sich geben. Und das ist der Aufstieg.

SchwabenSoccer: Vielen Dank Herr Reisner für das Interview und wir wünschen ihnen und dem SC Mühlried eine erfolgreiche Saison in der A-Klasse Aichach.

ANZEIGE
Gaststätte Grüner Baum
 

 
zurück zur Startseite

Leser-Kommentare

Artikel bewerten und kommentieren

1. Wie bewerten Sie diesen Artikel
2. Schreiben Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Name:
1 = sehr schlecht, 5 = sehr gut.
E-Mail:
erforderlich, wird nicht veröffentlicht!
 
Website:
© SCHWABENSOCCER.DE 2008
Spieleranmeldung
Disclaimer
Kontakt
Newsletter
AGB
Die neue Web-Suche