Interview mit Gerhard Schedel, Trainer beim ASV Fellheim | ||||
| 07.12.2009 | ||||
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SchwabenSoccer hat mit Trainer Gerhard Schedel über die aktuelle sportliche Situation beim ASV Fellheim in der Bezirksliga Süd gesprochen. SchwabenSoccer: Herr Schedel, bevor wir über die sportliche Situation sprechen, möchten wir doch kurz zu ihrer Person kommen. Welche Trainerstationen haben sie denn vor dem ASV Fellheim durchlaufen? Gerhard Schedel: Ich war 2000 Trainer beim FV Winterrieden in der Kreisliga. Dann habe ich meinen Heimatverein, dem SV Egg, in der Bezirksliga trainiert. Dann war ich 1 ½ Jahre in Babenhausen, wo ich die zweite Mannschaft trainiert habe, bevor ich zum ASV Fellheim ging. SchwabenSoccer: Sie sind ja seit Februar 2009 beim ASV Fellheim. Wie ist es denn zu dieser Zusammenarbeit gekommen? Gerhard Schedel: Ich war vor ca. 10 Jahren Spieler beim ASV Fellheim, also so mit Beginn der Saison 1994/1995. Ich kenne den Verein ganz gut, da ich dort 4 Jahre gespielt habe. Ich kenne die Vorstandschaft, den Abteilungsleiter und die Personen, die dort Sponsoren sind. Durch das ist die Zusammenarbeit zustande gekommen. SchwabenSoccer: Als sie als Trainer beim ASV Fellheim anfingen, was für eine Mannschaft haben sie denn sowohl von der sportlichen Qualität als auch vom menschlich Aspekt vorgefunden? Gerhard Schedel: Vom sportlichen gesehen habe ich eine sehr gute Mannschaft vorgefunden, die taktisch und technisch sehr gut ist. Vom menschlichen gesehen muss man sagen, dass der ASV Fellheim sehr viele auswärtige Spieler gehabt hat, wo der Zusammenhalt damals noch nicht so gut war. Das war eigentlich die größte Aufgabe, also den Zusammenhalt herzustellen. SchwabenSoccer: Ihre Arbeit scheint ja Früchte getragen zu haben. Zu Beginn der Winterpause ist der ASV Fellheim bei einem Spiel weniger Tabellendritter der Bezirksliga Süd, punktgleich mit dem SV Mering und dem TSV Babenhausen mit jeweils 38 Punkten. Wie überrascht sind sie von dem sportlichen Erfolg? Gerhard Schedel: Wir wollten bzw. wollen ja oben mitspielen. Überrascht bin ich davon, dass man heuer mit 38 Punkten, was meiner Meinung nach sehr viel ist, schon jetzt drei Mannschaften antrifft und so viel Punkte braucht, um da oben zu stehen. Wir haben gehofft, dass wir sportlich erfolgreich sind. Wir hatten zwar ein „kleines Loch“, nun läuft es aber sehr gut. Das ist eine tolle Sache. SchwabenSoccer: Wo sehen sie derzeit die Stärken bzw. Schwächen ihrer Mannschaft? Gerhard Schedel: Gut, die Stärke meiner Mannschaft ist natürlich, dass wir sehr geschlossen sind. Wir stehen im Defensivbereich sehr gut, insbesondere in den letzten 7-8 Spielen. Wir haben auch sehr gute Einzelspieler sowie eine taktisch sehr gute Mannschaft. Verbesserungspotential sehe ich im Torabschluss. Wir brauchen relativ viele Torchancen, damit wir Tore schießen. SchwabenSoccer: Sie haben mit Andreas Slawik und Thomas Zanker zwei Spieler in ihren Reihen, die zusammen bis dato 24 Tore erzielt haben. Wie wichtig sind denn beide für die Mannschaft? Andreas Slawik Thomas Zanker (Bildrechte: ASV Fellheim) Gerhard Schedel: Beide sind sehr wichtig. Erstens, weil es einheimische Spieler sind und zweitens, weil beide sehr torgefährlich sind. Ich muss aber auch sagen, dass wir auch andere sehr gute Spieler in der Hinterhand haben. SchwabenSoccer:Wen könnte man noch herausheben? Gerhard Schedel: Herausheben möchte ich keinen. Wir sind einfach so geschlossen, dass jeder Tore erzielen kann, so dass ich keinen herausheben möchte. SchwabenSoccer:Die Hallensaison steht ja an. Wie sehen sie denn ihre Chancen mit dem ASV Fellheim beim Qualifikationsturnier in Hawangen für die Schwäbische Endrunde in Augsburg? (Anm. der Redaktion: Gruppe 1: FC Memmingen, TSV Mindelheim, BSC Memmingen und TSV Ottobeuren; Gruppe 2: FC Kempten, TSV Babenhausen, ASV Fellheim, und FC Wiggensbach) Gerhard Schedel: Wenn meine Mannschaft ihr Potential abruft, dann denke ich, dass wir schon gute Chancen haben ins Halbfinale bzw. Finale zu kommen. SchwabenSoccer: Blicken wir doch voraus. Welches Ziel geben sie sich selbst und der Mannschaft für die Rückrunde vor? Gerhard Schedel: Ich denke, dass es für die Rückrunde ganz wichtig sein wird, wie wir von der Winterpause herauskommen. Wir haben in den ersten vier Spielen richtungsweisende Spiele, zuerst zu Hause gegen den SV Mering und den Kissinger SC. Dann fahren wir zum SV Egg an die Günz, und spielen dann wieder zu Hause gegen den TSV Babenhausen. Nach diesen vier Spielen kann man dann sagen, wie weit oben wir dann mitspielen. Wenn wir 10 Punkte aus diesen Spielen holen, dann sind wir oben dabei. Das ist unser Ziel. SchwabenSoccer: Kommen wir doch abschließend noch auf ihre Person zurück. Ist denn ihr Engagement beim ASV Fellheim längerfristig geplant bzw. vom sportlichen Erfolg abhängig? Gerhard Schedel: Wir machen das beim ASV Fellheim immer jahresweise. Wir werden uns mit Sicherheit im Winter wieder zusammensetzen, wie wir dann weiter zusammen arbeiten. Das hat mit dem sportlichen Erfolg eigentlich nichts zu tun, auch wenn es dieser herausheben könnte. Ich gehe schon davon aus, dass wir um ein weiteres Jahr verlängern werden. SchwabenSoccer: Vielen Dank Herr Schedel für das Interview und wir wünschen ihnen und dem ASV Fellheim eine erfolgreiche Saison in der Bezirksliga Süd. |
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