Heißes Thema 'Rückwechsel' - Der BFV stellt klar! | ||||
| 27.07.2010 | ||||
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Liebe Sportfreunde und Nutzer des Online-Portals SchwabenSoccer, grundsätzlich freuen wir uns, wenn über Amateurfußballthemen umfassend gesprochen und diskutiert wird. Allerdings basiert die aktuelle Diskussion über das „Rückwechseln im Erwachsenenbereich bis zur Kreisliga“, die aktuell vielerorts geführt wird, zum Teil auf falschen Informationen. Deshalb möchten wir gerne einige Punkte klarstellen: Auf allen 24 Kreistagen des BFV wurden fünf deutschlandweit diskutierte Ideen zum Spielbetrieb vorgestellt, darunter auch das Rückwechseln im Erwachsenenbereich bis zur Kreisliga. Es handelte sich bei diesen fünf Ideen ausdrücklich nicht um Vorschläge oder Anträge des BFV-Vorstandes oder anderer BFV-Funktionäre! Die fünf Ideen wurden vorgestellt, um bayernweit ein Meinungsbild der Vereine zu bekommen und die Vereine selbst diskutieren und entscheiden zu lassen, ob eine der fünf Ideen für den Spielbetrieb in Bayern Sinn macht. Auf allen 24 Kreistagen (den Basisversammlungen im Vorfeld des Verbandstages, zu denen jeder Verein eingeladen wurde) wurde geheim abgestimmt und das mit einem eindeutigen Ergebnis: In 23 von 24 Kreisen wurde das Rückwechseln auf Kreisebene mit deutlicher Mehrheit von den Vereinen befürwortet und positiv bewertet. Die Abstimmungsergebnisse können Sie unter http://www.bfv.de/cms/seiten/6662_31064.html nachlesen. Damit erging ein eindeutiger Auftrag an den BFV, einen entsprechenden, von den Vereinen gewollten Antrag in den Verbandstag einzubringen. Auf dem Verbandstag, dessen Delegierte überwiegend aus Vereinsvertretern bestehen, haben dann wiederum die Vereine selbst über den Antrag mit abgestimmt und sich einstimmig für das Rückwechseln im Erwachsenenbereich bis zur Kreisliga ausgesprochen. Eine weitere wichtige Information zur Klarstellung: Auf den sieben Bezirkstagen wurde lediglich darüber abgestimmt, ob es Sinn macht, das Rückwechseln über die Kreisebene hinaus auch auf Bezirksebene einzuführen. Dies wurde von den Vereinsvertretern abgelehnt und war daher beim Verbandstag kein Thema mehr. Zum Rückwechseln bis zur Kreisliga gab es auf den Bezirkstagen keine Abstimmung (diese fand ja mit allen bayerischen Vereinen bereits auf Kreisebene statt). Fazit: Die Vereine selbst haben sich auf den Kreistagen und auf dem Verbandstag für das Rückwechseln im Herrenbereich bis zur Kreisliga ausgesprochen. Es handelt sich nicht um eine Regelung, die in irgendwelchen „Hinterzimmern“ von Funktionären erdacht wurde! Das Rückwechseln - nun auch im Erwachsenenbereich bis zur Kreisebene - ist sicher eine spannende Veränderung. Allerdings wird es im Juniorenbereich seit Jahren vollkommen ohne Probleme und ohne Ärger praktiziert. Auch dort gab es vorab die hier teilweise vorgebrachten Bedenken, auch dort wurden vereinzelt Manipulationsversuche befürchtet. Grundsätzlich ist zu einer Aus-/Rückwechslung immer die Zustimmung des Schiedsrichters erforderlich. Sollte dieser beispielsweise feststellen, dass der Wechsel nur zur Zeitverzögerung dient, so soll er den Wechsel unterbinden bzw. die Zeit nach eigenem Ermessen nachspielen lassen. Die Durchführungsbestimmungen orientieren sich nach den positiven Erfahrungen im Jugendbereich am fairen Fußball und nicht am Missbrauchsfall. Der BFV wird das Rückwechseln an den ersten Spieltagen genau beobachten und falls nötig Nachbesserungen an den Durchführungsbestimmungen vornehmen. Alle Abstimmungsergebnisse und Informationen zum Rückwechseln finden Sie auf der Homepage des BFV unter http://www.bfv.de/cms/seiten/6662_31064.html. Tobias Günther BFV-Pressesprecher Das Wichtigste in Kürze: Bei weiteren Fragen stellen wir auch gerne den Kontakt zum BFV her! |
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