| In nur 5 Jahren ist der FC Schrobenhausen von der A-Klasse bis in die Bezirksoberliga Schwaben aufgestiegen. Dass dieser Weg nur mit gewissen finanziellen Mitteln möglich ist, ist allen, die sich mit dem Fußball beschäftigen, klar. Das große Ziel von Winfried Buchart, der in Schrobenhausen für die Finanzen verantwortlich ist und seinem Trainer Zoran Petrovic, ist der Sprung in die Landesliga. Ein Ziel, das in dieser Saison für Schrobenhausen nicht zu schaffen ist. Anstatt mit um den Aufstieg zu spielen, steht die Mannschaft mit 20 Punkten auf Platz 11 und somit nur einem Punkt vom Abstiegsrelegationsplatz entfernt. Das Sportmagazin Schwabensoccer sprach mit dem Trainer Zoran Petrovic über die Situation beim FC Schrobenhausen  Zoran Petrovic Sportmagazin Schwabensoccer:
In den Zeitungen war zu lesen, dass der FC Schrobenhausen seine Mannschaft nach dieser Saison vom Spielbetrieb abmeldet und in der A- Klasse wieder anfängt oder sogar ganz von der Fußballlandkarte verschwindet. Was ist an diesen Meldungen dran? Zoran Petrovic:
Was nach dieser Saison passieren wird ist noch völlig unklar. Fakt ist, dass Winfried Buchart erklärt hat, dass nach dieser Saison, kein Spieler mehr ein Gehalt bekommt. Da alle Spielerverträge nach dieser Saison auslaufen, werden wohl auch alle Spieler den Verein verlassen. Sportmagazin Schwabensoccer:
Wie sieht es mit dir Persönlich aus?
Zoran Petrovic:
Mein Vertrag läuft noch bis ins Jahr 2010. Den werde ich auch erfüllen. Falls der Verein sich ganz vom Spielbetrieb abmeldet, muss man eben eine andere Lösung finden. Sportmagazin Schwabensoccer:
In den letzten 5 Jahren wurde in Schrobenhausen viel Geld und Arbeit investiert, war das jetzt alles umsonst?
Zoran Petrovic:
Unser Ziel war es, bis im Jahr 2010 in der Landesliga zu spielen. Wir haben in dieser Saison das erste mal Probleme. Das liegt aber nicht allein an der Mannschaft. Im Vorstand und auch im Umfeld wurden Fehler gemacht. Man hat Spieler wie z.B. Robert Lexa einfach gehen lassen, es wurden immer wieder Spielergehälter gekürzt und zwischen meiner Person und Winfried Buchart bestanden in den sportlichen Belangen auch immer öfter unterschiedliche Meinungen. Das fördert natürlich nicht gerade den sportlichen Erfolg. Das Umfeld ist aufgrund des Durchmarsches von der A – Klasse bis in die BOL etwas Erfolgsverwöhnt. Es würde uns sicherlich nicht schaden, wenn wir mal nicht gleich im ersten Jahr aufsteigen. Aber ich glaube, in Schrobenhausen sieht man so was mittlerweile schon als Misserfolg an. Wir können froh sein, wenn wir dieses Jahr die Klasse halten. Sportmagazin Schwabensoccer:
In Schrobenhausen findet heute Abend eine Vorstandssitzung statt. Weiß man danach, wie es nach dieser Saison weitergeht?
Zoran Petrovic:
Auf diese Sitzung bin ich zum ersten Mal nicht eingeladen worden. Das sagt glaube ich vieles über unsere derzeitige Situation in Schrobenhausen aus.
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