Frauen Bayernliga Team aus Kaufbeuren vor schwerem Heimspiel | ||||
| 15.04.2011 | ||||
| Auf ein schweres Heimspiel muss sich das Bayernliga-Team der SpVgg Kaufbeuren am Samstag einstellen. Die SVK erwartet den Tabellenvierten aus Frauenbiburg. Die Niederbayern kassierten am vergangenen Wochenende unerwartet eine 0:1-Heimniederlage gegen Wacker München. „Die Favoritenrolle ist klar beim SV Frauenbiburg“, so Kaufbeuren Cheftrainer Martin Prediger. Die Partie wird um 17:30 Uhr im Parkstadion angepfiffen. Ohne die Allrounderin Katharina Endhardt muss das Team in den nächsten sechs Monaten auskommen. Die 25-jährige Mittelfeldspielerin schreibt in Chicago/USA ihre Doktorarbeit. „Sie wird uns auf alle Fälle fehlen. Katharina ist belebend sowohl auf als auch neben dem Platz“, beschreibt Prediger sie als echte Teamplayerin, „die sich immer in den Dienst der Mannschaft gestellt hat“. Dass die Lücke geschlossen werden muss, sieht der Übungsleiter nicht als das große Problem. Dieses Szenario wurde ein ums andere Mal in der Vorbereitungsphase einstudiert.
Gegen den SV Frauenbiburg kassierte die SpVgg Kaufbeuren im Hinspiel eine 0:5-Klatsche. Insgesamt konnte der Ball schon 42 Mal im gegnerischen Netz untergebracht werden. Was Prediger auffiel, dass die Niederbayern auswärts eine bessere Bilanz aufweisen als zu Hause. Vier Niederlagen im heimischen Rund stehen nur einer Auswärtsniederlage gegenüber. „Das wird definitiv kein Zuckerschlecken werden“, so der Cheftrainer im Vorfeld der Partie. Ziel müsse sein, die sehr guten Offensivqualitäten der Frauenbiburger zu unterbinden. „Unsere Hauptaufgabe ist es, solange wie möglich kein Gegentor zu bekommen“, will Prediger auf die gute erste Halbzeit im Spiel gegen Drosendorf aufbauen.Zur Halbzeit führte die SVK mit 2:0.
Kaufbeuren will sich in einem weiteren wichtigen Heimspiel nicht verstecken. „Wir brauchen im Kampf gegen den Abstieg jeden Zähler. Und wenn wir einen Punkt gegen Frauenbiburg holen, ist das am Ende eine stolze Leistung“, sieht der Übungsleiter durchaus die Möglichkeit die Niederbayern etwas zu ärgern. „Es ist wie Hoffen und Bangen zugleich“, beschreibt es Prediger. Da das U17-Juniorinnen-Team seinen Auftakt in der Landesliga-Süd gegen den SV Schechen hat und auch die Kreisliga-Frauen an diesem Tag ein Heimspiel gegen Peiting bestreitet, kann das Bayernliga-Team nicht auf einzelne Spielerinnen zurückgreifen. „Eine Niederlage können wir uns beim besten Willen nicht erlauben, deshalb wäre ein Punkt wirklich optimal“, zumal die Spielerinnen ihrer Betreuerin Traudl Demlehner zu ihrem runden Geburtstag, den sie am Donnerstag gefeiert hat, ein schönes Geschenk bereiten möchten.
Bericht: Stefan Günter
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Katharina Endhardt 