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FCA setzt ein Zeichen in der Krise

03.12.2009


In wirtschaftlich schwierigen Zeiten gibt der FC Augsburg in Abstimmung mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und der Industrie- und Handelskammer Schwaben (IHK) ein klares Bekenntnis zum Standort Augsburg ab. Denn der FCA lädt zum letzten Heimspiel des Jahres am Montag, 21. Dezember, (20.15 Uhr) gegen den Tabellenführer 1. FC Kaiserslautern Mitarbeiter von acht großen Firmen der Region, die von Kurzarbeit betroffen sind, in die impuls arena ein.

Diese Aktion stellten FCA-Geschäftsführer Andreas Rettig und der Augsburger DGB-Regionsvorsitzende Helmut Jung auf einer Veranstaltung des DGB vor, bei der Andreas Rettig mit Betriebs- und Personalräten über den FCA sowie die aktuelle wirtschaftliche Situation diskutierte. „Wir möchten damit ein Zeichen für Menschen setzen, bei denen nicht nur die finanzielle Situation im Augenblick schwierig ist, und unsere Solidarität und Verbundenheit zur Region unter Beweis stellen“, sagt Andreas Rettig.

„Eine tolle Aktion des FCA“, betont Helmut Jung. „Die Verwurzelung in der Region ist eine Gemeinsamkeit von Gewerkschaften und dem FCA. Unsere Betriebs- und Personalräte engagieren sich in ihren Betrieben für die Region und der FCA ist eines der sportlichen Aushängeschilder der Region“, so Jung über die Kurzarbeiter-Aktion, bei der rund 4.000 Kurzarbeiter in der impuls arena zu Gast sein werden.

Auch die Diskussionsrunde war ein voller Erfolg. „Mit dem Besuch von Andreas Rettig soll unseren Kollegen ein Einblick in die Welt des Profifußballs vermittelt werden, denn viele unserer Kolleginnen und Kollegen besuchen in ihrer Freizeit schließlich Spiele des FCA oder sind Anhänger dieses Vereins“, freute sich Helmut Jung.

Große Zustimmung bei den Vertretern der Augsburger Gewerkschaften erntete der FCA-Geschäftsführer Andreas Rettig mit der Aussage, dass der FCA als Verein, der im Brennpunkt der Öffentlichkeit stehe, natürlich auch gesellschaftliche Verpflichtungen übernehme. Hierfür stünde beispielsweise das Augsburger Fanprojekt, aber auch die enge Kooperation mit Schulen oder der Unterstützung des Vereins, Nachwuchsspielern bei der Vermittlung in einen Ausbildungsberuf zu helfen.

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Baykul Gürlek Allianz Hauptvertreter
 

 
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