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FC Memmingen: Regionalliga-Zusammensetzung ist noch nicht klar

16.05.2010


Frankfurt/Memmingen (ass).
Statt Frohnlach oder Memmelsdorf heißen für den FC Memmingen in der nächsten Fußball-Saison nun Hessen Kassel, Stuttgarter Kickers oder SSV Ulm 1846 die Gegner. Noch steht die Zusammensetzung der Fußball-Regionalliga Süd noch nicht genau fest, aber mit dem Insolvenzclub SSV Reutlingen sowie Schlusslicht Bayern Alzenau sind zwei Absteiger aus der vierten Liga bereits klar. Dazu gesellt sich vermutlich auch der 1. FC Eintracht Bamberg, der auch noch Insolvenz angemeldet hat. Meister VfR Aalen hat sich in die 3. Liga verabschiedet.

Nachdem die Regionalliga eine Sollstärke von 18 Vereinen hat, ist es wahrscheinlich, dass der SV Waldhof Mannheim aus der Westgruppe in den Süden zurückkehrt. Weitere Umgruppierungen aus regionalen Gesichtspunkten sind möglich. So gehören die Ostclubs wie RB Leipzig, der Chemnitzer FC, VFC Plauen oder der ZFC Meuselwitz nicht zwingend in den Norden. Die Hälfte der Regionalliga Süd besteht nach derzeitigem Stand zwar aus zweiten Mannschaften von Erst- und Zweitliga-Clubs. Auch hier soll es eine gleichmäßige Verteilung auf alle drei Regionalliga-Gruppe im Süden, Norden und Westen geben. Die Entscheidung über die Ligen-Zusammensetzung fällt in der DFB-Zentrale in Frankfurt bis Ende Juni.

Die zweiten Garnituren werden von vielen wegen der vermeintlich mangelnden Attraktivität kritisch gesehen. Doch aus Memminger Sicht könnten etliche zweite Mannschaften durchaus ihren Reiz haben, denn noch nie wurde gegen beispielsweise gegen Eintracht Frankfurt, den SC Freiburg oder den Karlsruher SC um Punkte gespielt. Und der TSV 1860 München II oder der 1. FC Nürnberg II waren schon in der Bayernliga attraktive Gegner. Es dürfte auch etwas ganz Besonderes sein, wenn der FCM unter anderem in der Rhein-Neckar-Bundesliga-Arena in Sinsheim aufläuft, wo die TSG Hoffenheim II ihre Heimspiele austragen wird. Denn alle „Zweiten“ müssen aus Sicherheitsgründen in den großen Bundesliga-Stadien spielen. Der TSV 1860 München II (künftig mit Ex-FCM-Trainer Reiner Maurer) tritt im altehrwürdigen Sechziger-Stadion an der Grünwalder Straße an.

Echte Knüller sind der SSV Ulm 1846, die Stuttgarter Kickers oder Hessen Kassel. Und dass der FC Memmingen einmal am traditionsreichen Böllenfalltor in Darmstadt (wo auch schon in der ersten Liga gekickt wurde) auflaufen wird, daran hat vor einem Jahr in Memmingen auch noch niemand gedacht. Ganz zu schweigen, dass diese Mannschaften ja auch alle ins Allgäu reisen werden … 

So könnte die Regionalliga Süd in der Saison 2010/11 aussehen (in alphabetischer Reihenfolge): 
SV Darmstadt 98
Eintracht Frankfurt II
FSV Frankfurt II (Meister Hessenliga)
SC Freiburg II
SpVgg Greuther Fürth II
TSG Hoffenheim II (Meister Oberliga Baden-Württemberg)
Karlsruher SC II
KSV Hessen Kassel
FC Memmingen (Bayernliga Meister)
TSV 1860 München II
1. FC Nürnberg II
SC Pfullendorf
SG Sonnenhof Großaspach
Stuttgarter Kickers
SSV Ulm 1846
SpVgg Weiden

SV Wehen Wiesbaden II


 
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