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Damen des SV Kaufbeuren müssen zum Spitzenreiter nach Augsburg

02.04.2011

TSV Schwaben Augsburg - SV Kaufbeuren: Sonntag 14:00

aus Kaufbeuren berichtet Stefan Günter

Ohne große Erwartungen reisen die Bayernliga-Frauen zum Auswärtsspiel nach Augsburg. Die SVK, die nach dem letzten 1:0-Heimerfolg über Wacker München die Abstiegsränge verließ, muss beim noch ungeschlagenen Spitzenreiter Schwaben Augsburg antreten. Anstoß am Sonntag ist um 14:00 Uhr.

 

Die Überlegenheit der Fuggerstädter lässt sich an Hand ein paar Zahlen verdeutlichen. In 14 Spielen ging Schwaben jedes Mal als Sieger vom Platz. 60 geschossenen Toren stehen nur 10 Gegentore gegenüber. Damit hat Augsburg die beste Abwehr der Liga. Nur der SC Regensburg ist in der laufenden Runde in der Torausbeute erfolgreicher. Die Oberpfälzer konnten schon 65 Mal das runde Leder im gegnerischen Tor versenken.

 

Kaufbeuren kann in dieser Partie nur dazulernen. Von einem Ausrutscher Augsburg denkt keiner im SVK-Lager.

 

„Das wird eine klare Angelegenheit für die Gastgeber werden“, ist sich Cheftrainer Martin Prediger im Vorfeld bewusst, dass Kaufbeuren hier nur auf Schadensbegrenzung aus ist. Seine Mannschaft sei noch etwas zu grün hinter den Ohren, um dem Tabellenführer ansatzweise ein Bein stellen zu können.

 

„Uns fehlt es noch an der Cleverness und Kaltschnäuzigkeit. Wir müssen die wenigen Chancen, die uns im Spiel bleiben, auch eiskalt nutzen“.

 

Doch davon sei seine Mannschaft noch weit entfernt. Mit Sandra Frahs kommt eine wichtige Spielerin wieder zurück. Die Offensivspielerin war gegen Hof (1:6) und Wacker München (1:0) urlaubsbedingt verhindert. Nach dem Erfolg am letzten Wochenende fiel auch den Spielerinnen das Training leichter.

 

Gegen den Spitzenreiter wieder im Kader zurück: Sandra Frahs vom SV Kaufbeuren

 

 

 “Wir haben an den Grundlagen gearbeitet sowie an der Spritzigkeit und im Torschuss“, sieht er seine Mannschaft im Spiel „David gegen Goliath gut aufgestellt. Minimalziel ist ein ähnliches Ergebnis wie in der Vorrunde. Hier musste sich die SVK mit 0:2 geschlagen geben. Die beiden Gegentore resultierten allerdings aus individuellen Fehlern. Martin Prediger erwartet trotz der klaren Überlegenheit Schwabens von seinen Spielerinnen Kampfeswille.

 

„Ich möchte nicht, dass mein Team vor Ehrfurcht erstart“. Auch gegen Schwaben solle die Bayernliga-Truppe die taktischen Vorgaben so perfekt wie möglich umsetzen.

 

„Wir fahren nicht nach Augsburg um uns abschießen zu lassen. Wir müssen so lange wie möglich das Spiel offen gestalten“, hofft der Übungsleiter auf ein tolles Spiel. Erst vor dem Spiel will Prediger entscheiden, welche Spielerin in der Startelf stehen wird. „Nur weil wir einen relativ dünnen Kader haben, heißt es noch lange nicht, dass sich jede Spielerin sicher fühlen darf“.

 
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