Damen-Bayernliga: Kaufbeuren muß endlich punkten | ||||
| 29.10.2010 | ||||
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Vor kurzem hat der ehemalige SVK-Herrentorwart und Ex-Frauentrainer Michael Frembs im Einvernehmen mit den Spielerinnen, Vorstandschaft und Frauenabteilung bis zur Winterpause die neue Position des „Teamchefs“ eingenommen. Er fungiert hier in einer Doppelfunktion. Zeitgleich wird er als Interimstrainer auch die letzten Partien im Jahr 2010 der Frauen betreuen und leiten.
Michael Frembs (Bildrecht: SpVgg Kaufbeuren) „Der Ernst der Lage ist bei einigen Spielerinnen noch nicht ganz angekommen“, so Michael Frembs vor dem wichtigen Spiel gegen den TSV Pfersee-Augsburg. Es ist das letzte Auftreten in der Fremde im Jahr 2010. Vor der Winterpause muss das Bayernliga-Team der SpVgg Kaufbeuren zweimal zu Hause noch gegen die SpVgg Eicha und den FC Memmingen ran. Das richtungsweisende Spiel steht am Samstag um 14:00 Uhr auf dem Programm. Michael Frembs will sich das Negativszenario erst gar nicht ausmalen. „Wenn es jetzt immer noch Spielerinnen gibt, die nicht wissen, in welcher prekären Situation wir uns befinden, dann sind sie auf dem verkehrten Platz. Der 43-jährige Chef der Bayernliga-Truppe kennt den Platz in Pfersee. Klein sei er und überhaupt nicht ideal um spielerisch zu kombinieren. „Das wird ein reines Kampfspiel geben“, richtet er sich schon einmal darauf ein. Für ihn zählen in diesem Spiel nur drei Punkte. Die Mannschaft, die schon gegen Karsbach auf dem Platz stand, soll es nun richten. Bereits gestern Abend machte Frembs seinen Spielerinnen beim Abschlusstraining die Bedeutung dieser Begegnung nochmals klar. „Es gibt gewisse Spielerinnen, deren Einstellung mir überhaupt nicht gefällt“, wollte er auch keine Namen nennen. Es sei wichtig, dass alle an einem Strang ziehen. Doch müsse er selbst gegen Pfersee Abstriche machen. „Die Qualität in der Mannschaft ist einfach nicht ausgeglichen wie ich es gerne hätte. Dass jede Fußballspielen kann, haben sie schon bewiesen, doch müssen sie in dieser Phase mehr als nur die hundert Prozent geben“, so Frembs. Er gehe eher mit gemischten Gefühlen in diese mehr als brisante Auswärtsbegegnung. Pfersee liegt mit drei Punkten vor Kaufbeuren. Bei einem Sieg der Fuggerstädter wären es schon sechs Zähler. Dazu kommt noch die Nachholpartie gegen Wacker München II. Die Mission „Klassenerhalt“ wird in dieser Phase zu einer echten Geduldsprobe für Trainer und Mannschaft. Vielen Dank Stefan Günter |
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