7 - Jahres Vertrag für Zoran Petrovic | ||||
| 29.03.2011 | ||||
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Sportlich ist der FC Schrobenhausen vielleicht schon in ein paar Wochen wieder dort angekommen, wo die Ära Zoran Petrovic im Jahre 2003 ihren Anfang nahm. Ungeachtet davon setzte der FCS-Vorstand jetzt aber ein deutliches Zeichen und band seinen Trainer bis 2018 an den Traditionsverein. Sieben weitere Jahre soll der 38-Jährige nun also die sportlichen Geschicke beim FCS lenken – mit dem Ziel, den bereits eingeschlagenen Weg fortzusetzen und mit jungen Talenten aus der Region in den nächsten Jahren eine schlagkräftige Mannschaft aufzubauen. Das Ganze mit einem erfahrenen Trainer, der das Team führen und leiten soll. „Wir verfolgen im Verein die gleiche Philosophie“, begründet Präsident Winfried Buchhart die überraschende Entscheidung, die von der kurzfristigen sportlichen Entwicklung des FC Schrobenhausen nicht beeinflusst wird. Ein möglicher Abstieg in der laufenden Saison stünde dem langfristig ausgerichteten Konzept nämlich nicht im Wege. Führungsspieler und Leistungsträger wie Felix Mayer, Daniel Widmann oder Ümit Atalay würden tendenziell auch beim Gang in die A-Klasse in Schrobenhausen bleiben. Weitere Akteure aus der aktuellen Mannschaft, die – so Zoran Petrovic – „nicht wie manch andere ohne Grund davongelaufen sind“, sollen ebenfalls gehalten werden. Darüber hinaus befinden sich derzeit bereits verschiedene interessierte Jugendspieler im FCS-Training, die nun für die kommende Saison an den Verein gebunden werden sollen. Was beim aktuellen Tabellen-Vierzehnten der Kreisklasse Aichach absolut kein Thema sein wird, ist dagegen ein Rückfall in die eigene Vergangenheit. „Einen Plan, der Spielern aus höheren Ligen einen Anreiz geben soll, nach Schrobenhausen zu wechseln, gibt es definitiv nicht und wird es auch nicht geben“, stellt Zoran Petrovic ein für allemal klar. Vielmehr soll der Klub in den nächsten Jahren die Entwicklung zu einem „normalen“ und unspektakulären, aber dennoch ambitionierten Fußball-Verein fortführen, bei dem in der Trainerfrage mehr denn je auf Kontinuität gesetzt wird. „Natürlich kann man nie sagen, wie die Situation in vier oder fünf Jahren aussieht, aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind sich beide Parteien einig, dass es in dieser Konstellation noch lange weitergehen soll“, beschreibt Petrovic die – für beide Seiten –positive Übereinkunft. Für den 38-Jährigen selbst gab es bei dieser Thematik ohnehin nie Zweifel. „Ich fühle mich hier wohl, so dass ich keinerlei Gedanken an eine andere Aufgabe verschwendet habe“, schildert Petrovic, der – so lange er sich körperlich fit fühlt – auch noch als aktiver Spieler für den Kreisklassisten auflaufen wird. „Momentan bin ich schmerzfrei und fühle mich dem Rest der Mannschaft nicht unterlegen“, sagt der 38-Jährige. Nimmt man allein seine Tore und Vorlagen aus der aktuellen Saison als Maßstab, unterstreicht dies die Aussagen des Spielertrainers.
Damit dieser die kommenden Jahre beim FC Schrobenhausen aber gemeinsam mit Winfried Buchhart gestalten kann, muss sich der Präsident in zweieinhalb Jahren erneut zur Wahl aufstellen lassen – ein Ziel, das der 52-Jährige anstrebt. Auch ein wenig den Kritikern zum Trotz, die seit Jahren das Ende des Traditionsklubs prophezeien, scheint die Zukunft des FCS also auch in den nächsten Jahren gesichert. Das erste Ausrufezeichen ist jedenfalls gesetzt.
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