1:6 Klatsche für die Damen aus Kaufbeuren | ||||
| 21.03.2011 | ||||
| „Wir sind gut vorbereitet“, war Cheftrainer Martin Prediger vor der Auswärtsfahrt nach Hof noch guter Dinge. Nach dem Schlusspfiff musste er allerdings genauer hinschauen: 1:6 (0:3)-Niederlage beim Bayernliga-Neuling 1. FFC Hof. Dabei wollte die Mannschaft doch von Null beginnen. „Man könnte meinen als hätten wir ein Deja vü erlebt“, so Mannschaftsführerin Peggy Essenwanger. Schon in der Vorrunde mussten sie und die Mitspielerinnen miterleben, wie der Aufsteiger die SVK im eigenen Stadion mit 2:7 zerlegte. Doch beide Spiele vergleichen will Essenwanger jetzt nicht. „Ich denke, Hof liegt uns vom Spielsystem einfach nicht“, sieht sie einen möglichen Grund. „Wir hatten heute einfach keinen Auftrag“.Kaufbeuren arbeitete 30 Minuten lang akribisch in der Defensive, konnte in der Offensive wenig an Durchschlagskraft entwickeln. Binnen 10 Minuten war die Partie bei den Oberfranken allerdings gelaufen. In der 30., 37. und 40. Spielminute sorgte Hof für das vorzeitige K.O. der Gäste aus dem Allgäu. „Es waren leider wieder individuelle Fehler, die zu Gegentoren führten“, zeigt sich Coach Prediger schon etwas ratlos nach dem Spiel. „Hof hat ordentlich Druck gemacht und wir haben es nicht geschafft uns zu befreien“. Kaufbeuren hielt dem ständigen Druck der Gastgeber nicht Stand. Obwohl es mit 0:3 in die Kabine ging, gingen die Spielerinnen mit weiterem Selbstvertrauen in die zweiten 45 Minuten. Etwas Hoffnung keimte auf, als Sophia Schneider in der 60. Minute das zwischenzeitlichen 1:3 erzielte. „Es ging hier ein richtiger Ruck durch die Mannschaft“, war Prediger noch überzeugt, das Spiel noch nicht aus den Händen gegeben zu haben. Doch als die SVK das vierte Gegentor kassierte, war der Bann gebrochen. „Wir haben dann irgendwie resigniert“, so Peggy Essenwanger, die insbesondere Alexandra Knestel und Torfrau Andrea Rotter eine gute Leistung diagnostizierte. Die letzten beiden Treffer für die Hofer waren dann nur noch für die Statistik. Krankheitsbedingt fehlten Martin Prediger mit Patrizia Trippensee und Katharina Endhardt zwei wichtige Spielerinnen. „Wenn wir vollzählig gewesen wären, hätte der Spielverlauf bestimmt anders ausgeschaut“, so der Übungsleiter, dessen Bayernliga-Premiere unterm Strich buchstäblich in die Hose ging. Seine Mannschaft müsse jetzt noch mehr konsequenter arbeiten, um auch die nötigen Erfolge holen zu können. Die SVK bleibt aufgrund der Niederlage Schlusslicht in der Liga. Glück für die Ostallgäuerinnen: Die Konkurrenz konnte auch nicht punkten, sodass mit Wacker München II, Pfersee Augsburg und eben der SVK allein drei Mannschaften mit 7 Zählern am Tabellenende liegen. Quelle:Stefan Günter für die SpVgg Kaufbeueren |
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