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SVK Damen:Nach Pokalaus gilt die ganze Konzentration dem Klassenerhalt

29.04.2011

 

 

 

Für die Bayernliga-Frauen der SpVgg Kaufbeuren ist die Mission „DFB-Pokal“ schon vorbei. Bei ihrem zweiten Auftreten unterlag die SVK am Mittwoch unerwartet beim TSV Ottobeuren mit 1:3 (0:1). Doch gilt jetzt wieder die volle Konzentration dem Abstiegskampf. Kaufbeuren fährt am Sonntag zum SC Regensburg. Anstoß ist um 14:00 Uhr.

 

„Diese Niederlage ist für die Spielerinnen wieder einmal ein wichtiger Warnschuss für den weiteren Abstiegskampf“, weiß Martin Prediger jetzt nicht, ob er sich nun ärgern soll oder eher enttäuscht ist.

 

Das vorzeitige Aus gegen das Bezirksoberliga-Team bringt den Cheftrainer auf den Plan. „Ob wir sie jetzt unterschätzt haben, das lassen wir mal dahingestellt“, so der Übungsleiter. Es seien viele Faktoren gewesen, die entscheidend für diese Niederlage waren. Die lange Trainingspause über Ostern oder auch die katastrophalen Platzverhältnisse in Ottobeuren. „Wir hätten unter diesen Umständen unser Spiel umstellen müssen, doch das können wir nicht. Die Spielerinnen haben sich den widrigen Platzverhältnissen nicht angepasst“, so Prediger.

 

Des Weiteren sei seine Mannschaft spielerisch überhaupt nicht auf der Höhe gewesen. Erst in der Schlussphase konnte Kathrin Höfler den Anschlusstreffer für Kaufbeuren erzielen. Da war der Zug schon längst abgefahren, um in die nächste Runde zu gelangen. „Liebe verliere ich dieses Pokalspiel und hoffe, dass meine Spielerinnen in den ausstehenden Ligaspielen den Spieß umdrehen“, bleibt Prediger trotz des Ausrutschers im Pokal weiterhin optimistisch die Klasse halten zu können.

 

Auch wenn das nächste Duell in der Fremde beim SC Regensburg wohl im Vorfeld eine klare Sache sein dürfte. Apropos Regensburg: Anfang Oktober 2010 weigerte sich die komplette Frauenmannschaft nach der Trennung des damaligen Trainers Siamak Amani gegen die Oberpfälzer aufzulaufen. Das Kreisliga-Team und einige U17-Juniorinnenspieler sprangen in die Bresche und konnten allerdings die historische 1:22-Niederlage im heimischen Rund nicht vermeiden. „Ich glaube schon, dass dieses Spiel noch vereinzelt in den Köpfen der Spielerinnen drin ist, doch werde ich diese Geschehnisse von einst in keiner Weise mehr anreißen und keine Vergleiche stellen“, so Prediger. Es gäbe genug andere Dinge, die wichtiger seien als das Hinspiel, betont der Cheftrainer.

 

Gegner Regensburg gilt als besonders heimstark. Der Tabellendritte ging nur zweimal als Verlierer im eigenen Stadion vom Platz. Mit nur 5 Punkten Rückstand auf den Zweitplatzierten hat der SC den angepeilten zweiten Rang, den momentan der FC Memmingen einnimmt, noch immer im Visier. „Wir sind klarer Außenseiter, daher sind meine Erwartungen an die Mannschaft jetzt nicht besonders hoch. Aber das Team muss an seine Grenzen gehen, wie sie es schon gegen Schwaben Augsburg (0:2) und Frauenbiburg (0:0) gezeigt hat“, hofft Prediger insgeheim auf eine kleine Überraschung. „Wenn wir einen taktisch guten Fußballspielen und lange ohne Gegentor bleiben, kann durchaus ein Punkt möglich sein. Warum denn nicht“?

 

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